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Geschicte Der Olive

Die Geschichte der Olive reicht bis vor 39 tausend Jahren, auf archaeologische Befunde in der Santorini Insel zurück. Hier wurden naemlich 39 tausend Jahre alte versteinerte Ölblaetter entdeckt. Weitere Befunde über die Olive stammen vom 12.Jahrhundert v.Chr., aus der Wüstengegend in Nordafrika. Die Olive ist in der Kulturgeschichte seit Jahrtausenden als ein Symbol der Heiligkeit, des Reichtums, der Weisheit und der Gesundheit bekannt. Die Wichtigkeit der Olive für die aegaeische und mediterrane Küche ist leicht festzustellen, da sie jeden Tag und jede Mahlzeit von Menschen dieses Gebiebetes konsumiert wird.

In der Türkei fängt die Olivengeschichte mit der Übertragung von Anatolien von West Rom an die Türken an. Speisen mit Olivenöl besitzen in der osmanischen Küche einen wichtigen Wert und bilden somit die Grundlage der türkischen Esskultur.

Die Blaetter vom Olivenbaum wurden zu Zeichen des Sieges, der Vernunft und des Friedens. Als die Taube einen Ölzweig zu Noahs Arche zurückbrachte, galt es als Zeichen, dass die Fluten zurückgegangen waren. Olivenöl fand in vielen Religionen in der Ausübung religiöser Riten Verwendung. In der Mythologie, auch im alltaeglichen Leben können die Spuren der Olive in keinem anderen Gebiet als das Mittelmeer so intensiv zurückverfolgt werden. Die Geschichte der Olive erstreckt sich z.Bsp.in Griechenland bis vor 4000 Jahren.

Poseidon, Gott der Meere; und Athena, Göttin der Vernunft und des Krieges stritten einst über die Vorherrschaft über das attische Land. Sieger sollte der grössere Wohltaeter sein. Poseidon spendete der Menschheit das Pferd. Athena stiftete an der Tür der Aeropolis für die Menschen den ersten Ölbaum. Dafür wurde sie als Siegerin gekrönt und wurde zur Stadtgöttin Athens. Seitdem glauben die Griechen daran, dass sie unter dem Olivenbaum auf die Welt gekommen seien.

In spaeterer Zeit gewinnt der Olivenöl mehr an Bedeutung. Aristoteles bewertet die Olive umfangreicher und bezeichnet deren Züchtung als einen Wissenschaftszweig. Homerus, der in Izmir geboren wurde, beschreibt das Olivenöl mit der Definiton “Flüssiges Gold”. Solon stellt neue Regelungen für den Schutz der Ölbaeume auf. Hippocrates empfiehlt es als Heilungsmittel.

Oliven waren für die Antike und für das römische Imperium ein sehr wichtiges Handelsgut. Im Mittelmeer wurden für den Oliven- und Olivenölhandel spezielle Schiffe erbaut. Man glaubte damals fest daran, dass Olivenöl eine Quelle für Jungheit und Kraeftigkeit war. Im alten Ägypten, in der Antike und in Rom wurden verschiedene Kräuter mit Olivenöl gemischt und als Medikament und Kosmetik konsumiert.

1000 v.Chr.wurden in der zentralen antiken und wichtigen Stadt Pirene Wettspiele veranstaltet. Es wurde festgestellt, dass in diesen Spielen grosse Mengen von Olivenöl verbraucht wurden und dass deren Bewohner ihrer Stadt vorerst Olivenöl gespendet haben. Heute erscheint es zwar sehr merkwürdig, aber die damaligen spendenden Stadtbewohner wurden auf Inschriften mit Aussagen wie “diese Person hat das ganze Jahr die Mitbürger eingeölt” gelobt.

In der Bibel im “Elia und Elisa”-Mythos, ermöglicht Elia, eine heilige Person der Juden, ein Wunder, indem sie die Nahrungs-und Ölgefässe der armen Witwen in der Notzeit endlos nachfüllt. (Bibel, 2.Könige 19)

In der Antike wurden Tod und Schlaf als Kinder der schwarzen Nacht angesehen. Jemand, der in die Haende des Todes geriet, könne nicht entkommen. Wer zu Hades hinabsteigt, also stirbt, kann niemals wieder zurückkehren, sagte Hesiodos aus dem 6.Jhr.v.Chr.

Beerdigungsvorbereitungen waren Pflichten der Familie des Gestorbenen. Falls der Gestorbene eine Familie oder Verwandte nicht besass, wurden diese Pflichten von einem Freund erfüllt. Die Leiche wurde zumeist von den Frauen gewaschen. Mann glaubte daran, dass die Leiche alles verderbe. Nach dem Waschritual wurde der Gestorbene mit Olivenöl eingesalbt.

In der hellenistischen Periode galt der Ölbaum als heilig. Wer einen Ölbaum abschlug, wurde entweder zum Tode verurteilt oder verbannt…

Die Olive wird auch im heiligen Koran erwähnt. Hier steht geschrieben, dass der Olivenbaum von dem Sinai-Berg stammt, dass aus seinen Früchten Öl gewonnen wird und angewendet wird, um den Speisen Geschmack zu verleihen.

Das Kochbuch von Apicis, dass bis zu dem heutigen Tag erhalten geblieben ist, kann uns für den Konsum von Olivenöl reichlich viele Ideen geben.

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